Über uns

Wir stellen ein Handwerker- und Händlerpaar der Wikinger Anfang des 10. Jhds. dar und bereisen den gesamten Nord- und Ostseeraum bis hin zum Mittelmeer. Auch wenn wir in Hedeby (Haithabu) wohnen und arbeiten, ist unsere Darstellung daher in Bezug auf die Kleidung, an keinen bestimmten Ort gebunden.

Wer bringt denn nicht gerne von seinen Reisen den letzten Schrei an Kleidung und Ausrüstung mit nach Hause und präsentiert sich so den staunenden Nachbarn als wahre „Weltbürger“.

Asrun Gudrunsdottir

Asrun ist die Tochter von Gudrun Sigunsdottir und Ulf Thorbjörnsson. Sie ist auf dem Anwesen ihrer Eltern in der Nähe von Ribe aufgewachsen. Ihr Vater ist als Glasperlenhersteller zu Wohlstand gelangt. Die Glasperlen wurden von Asrun und ihrer Mutter unter Verwendung von edlen Steinen, wie z. B. Bernstein, Bergkristall, Carneol sowie Amuletten aus Silber und Bronze zu wertvollem Geschmeide verarbeitet. Auch die Herstellung von gewebten Borten hat Asrun von ihrer Mutter erlernt.

Die Familie unterhält Handelsbeziehungen zu Grimnir Ragvaldson, einem reichen Händler aus Ribe. Da Grimnir seinen Sohn Aegir schon sehr früh auf seine Handelsreisen mitnimmt und seinen Handelspartner regelmäßig besucht, lernen sich Aegir und Asrun bereits im Kindesalter kennen. Da sich die Kinder herzlich zugetan sind und zur Festigung der Handelsbeziehungen, wird eine Heirat zwischen den Familien vereinbart.

Aegir Grimnirsson

Schon bei der Geburt fiel Aegir durch seine Größe auf und wurde daher nach dem Seeriesen Aegir benannt. Mit seiner Liebe zur Seefahrt, einer fast riesenhafte Größe von ca. 4 Ellen (selbst groß für einen Wikinger), dem manchmal etwas stürmischen Temperament und natürlich seiner Leidenschaft fürs Metbrauen macht er seinem Namensvetter alle Ehre. Nach dem frühen Tod seiner Mutter musste Aegir seinen Vater Grimnir Ragvaldsson schon früh auf den langen Seereisen begleiten. So wurde schnell seine Begeisterung für fremde Kulturen, seltene Handelswaren und das Feilschen um den bestmöglichen Preis entfacht.

Im Heimathafen in Ribe lernte er bereits in jungen Jahren Asrun kennen und war ihr schnell verfallen. Besondere Freude konnte er der Handwerkertochter mit von ihm selbst hergestellten Waren und Schmuck bereiten. Dadurch entwickelte sich nicht nur sein 2. Standbein, das Kunsthandwerk, sondern auch vor allem seine Liebe, so groß wie die See, zu Asrun. Nach ihrer Heirat ziehen sie seitdem gemeinsam durch die bekannte Welt, bieten ihre Waren feil und sind auch immer auf der Suche nach schönen Raritäten oder dem einen oder anderen Sklaven (zwinker).